Vom Gerichtsgebäude zum Luxushotel
Revitalisierung Riemergasse 7, 1010 Wien, Umbau und Umnutzung in ein Hotel (Mandarin Oriental Vienna) und Residenzen
Die umfassende Sanierung und Revitalisierung des denkmalgeschützten Gebäudes in der Riemergasse 7 im Herzen Wiens transformiert das ehemalige Handels- und Bezirksgericht in ein modernes Luxushotel, betrieben durch die Mandarin Oriental Gruppe.
Der Umbau umfasst ebenfalls die Schaffung exklusiver Penthouse-Residenzen. Das Bauwerk, ursprünglich 1906–1908 von Alfred Keller und Moritz Kramsall im Stil des Wiener Jugendstils errichtet, wird in seiner historischen Substanz erhalten und gleichzeitig für eine zeitgemäße Nutzung adaptiert.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Erhalt der schützenswerten Bausubstanz in intensiver Abstimmung mit dem Denkmalamt. Wesentlicher Bestandteil war dabei die umfassende Erhaltung und Sanierung der historischen Stuckfassade. Für die funktionale Neugestaltung sollte ferner in den beiden Innenhöfen ein mit Glas überdachtes und repräsentatives Atrium als zentraler Ort des Hotels entstehen. Das neue Glasdach flutet den Innenraum mit natürlichem Licht und beherbergt die opulente Lobby-Lounge. Parallel dazu erforderte der Umbau die vollständige Umstrukturierung des zehn-geschossigen Gebäudes für die Nutzung als Hotel und Penthouse Residenzen.
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Revitalisierung ehem. Handelsgericht, Umbau zu Hotel und Wohnen
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Wien
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Ursprüngliche Nutzung:
Ehemaliges k.u.k.-Gerichtsgebäude (Handels- und Bezirksgericht) im 1.Bezirk (Innenstadt)Neue Nutzung:
Hotel (5* Plus, Mandarin Oriental) und Residenzen -
23.000 qm
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Einzeldenkmal
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Brisen Development GmbH
Hagenauer GmbH -
Tragwerk: BNB Ingenieurbüro GmbH, Berlin
TGA: Adenbeck GmbH, Wels u. Wien
interior design: Goddard Littlefair, London
u.v.a.m. -
LP 3+4 tlw, LP 5 HOAI
(ARGE a-base & BEP Architekten)